Das Stromgesetz setzt ein unverbindliches Importziel von 5 TWh. Dieser Wert wird zwischen 2038 und 2050 überschritten.
Hohe Import-Abhängigkeit
Steigender Importbedarf nach Abschaltung Kernkraft erfordern Einigung mit EU und Überschuss in Nachbarländern
Wenig freie Kapazität
Grösseres Risiko für Stromausfälle da Kostenminimierung zu wenig freier Kapazität führt
Öffentliche Meinung
Öffentlich Meinung muss zusätzliche Wasserkraft und höhere Staumauern akzeptieren
Hoher Sommerüberschuss
Der Sommerüberschuss steigt von 9 auf 18 TWh in 2050. Wie viel davon exportiert werden kann ist unklar.
Zusatzkosten möglich
Falls Sommerüberschuss nicht exportierbar, steigen die Kosten pro MWh an
Season
Stresstest simulieren
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Ist dieses Szenario Versorgungssicher? Teste es!
Die Szenarien unterstellen durchschnittliche Wetterverhältnisse und Importmöglichkeiten aus dem Ausland. Aber was bassiert, wenn dies nicht gegeben ist? Wir testen schlechteste Wetterverhältnisse und Importbegrenzungen. Sie beeinflussen die Produktion, können Nachfrage erhöhen und zu Stromausfällen führen. Du kannst die Szenarien mit diesen Einflüssen testen und sehen, wie Extremsituationen gelöst werden können. Es unterstellt sehr schlechte Verhältnisse für Wind, PV und Hydro und kalte Temperaturen.
Kosten
Gesamtkosten, Einnahmen und Subventionen in CHF bis 2050.
Gestehungskosten
237Milliarden
Summe bis 2050
Einnahmen
195Milliarden
bei einem unterstellten Strompreis von 75 CHF/MWh
Benötigte Subventionen
41Milliarden
Kosten, die nicht am Markt gedeckt werden
Mittlere Kosten
8.5Mrd./Jahr
Der Jahresmittelwert der Gesamtkosten, 8.5 Mrd. CHF pro Jahr, ist weniger als 2% des (geschätzten) Schweizer BIP 2024 (825 Mrd. CHF).
Entwicklung der LCOE
Wir nutzen Levelized Costs of Electricity (LCOE). Künftige Kosten könnten steigen, da günstigere Anlagen ersetzt werden. Hohe Nachfrage und teure Technologien wie Dach-PV erhöhen die Kosten. Ein Kostenvergleich einzelner Technologien findet sich im Expert Mode.
2020s
2030s
2040s
LCOE ⌀ CHF/MWh
Über den Autor des Szenarios
ETH Energy Science Center
Das Energy Science Center der ETH Zürich ist ein Forschungszentrum für interdisziplinäre Energiestudien. Sein integriertes Modellierungsframework "Nexus-e" ermöglicht es Forschern, Energieszenarien zu simulieren und zu analysieren, um die Energiewende der Schweiz zu unterstützen.
Möchtest du mehr über dieses Szenario wissen?
Im Expert Mode kannst du weitere Details erkunden, Parameter anpassen oder dein eigenes Szenario erstellen!
Wir freuen uns, den Power Switcher in eine neue Richtung zu entwickeln, und sind gespannt auf dein Feedback! Lass uns wissen, was gut funktioniert und wo wir uns verbessern können – jede Anregung hilft uns, das Tool für dich noch besser zu machen.